Für Weltklasse‑Athleten ist nicht
der Körper der limitierende Faktor.
Sondern der Kopf.
Das Institut für individuelle Hochleistungspsychologie arbeitet mit Spitzensportlern daran, die mentale Leistungsfähigkeit zu maximieren. Psychologisch fundiert und streng vertraulich.
Hochleistung heißt nicht, einmal perfekt zu sein. Sondern nie schlechter als sehr gut.
Die meisten hören auf, an sich zu arbeiten, wenn es einmal perfekt war. Wer an der Spitze bleibt, trainiert weiter – bis es auch dann trägt, wenn die Bedingungen nicht stimmen. Für den Kopf gilt dasselbe. Unser Ziel ist nicht der perfekte mentale Tag, sondern ein Niveau, das auch dann hält, wenn der Schlaf kurz war oder zuhause etwas passiert ist.
01 / Klienten
Klienten
Unsere Klienten stehen an der Spitze dessen, was sie tun. Die Disziplinen unterscheiden sich, die Situation ist dieselbe:
- Ihre Leistung ist öffentlich und wird permanent bewertet.
- Sie haben keine schwachen Wochen zur Verfügung.
- Vieles entscheidet sich in Momenten, die nicht wiederholbar sind.
Für Top‑Führungskräfte gilt dasselbe. Auch dort ist es nicht das Wissen und nicht die Erfahrung, die limitieren. Sondern ebenso der Kopf. Ein kleinerer Teil unserer Arbeit findet deshalb außerhalb des Sports statt.
Bisher haben wir unter anderem gearbeitet mit
- Fußballprofis aus der 1. und 2. Bundesliga sowie der Premier League, mehrere davon Nationalspieler ihres Landes
- Basketballprofis aus der Bundesliga und der Nationalmannschaft
- Olympiateilnehmern sowie WM‑ und EM‑Startern aus olympischen Sportarten
- Stipendiaten im US‑College‑System, darunter Top‑5‑Platzierte ihrer Disziplin
- Mitarbeitern der führenden Strategieberatungen, Investmentbanken und Private‑Equity‑Gesellschaften
Unsere Klienten treten u. a. in folgenden Wettbewerben und Verbänden an












Ein Hole‑in‑One kann jeder einmal schaffen.
Par an einem schlechten Tag spielen nur die Besten.
02 / Ansatz und Arbeitsweise
Schwachstellen gezielt finden und nachhaltig lösen.
90 Prozent unserer Klienten kennen den Grund ihrer mentalen Blockade nicht. Anders als beim Physiotherapeuten tut nicht der Rücken weh. Die Leistung ist nicht abrufbar, obwohl der Körper fit ist – und niemand kann sagen, woran es liegt.
Diesen Grund zu finden, zu benennen und zu strukturieren, ist der größte Teil unserer Arbeit. Erst danach arbeiten wir mit psychologischen Verfahren daran, aus der Schwachstelle eine Stärke zu machen. Das dauert länger als anderswo und es ist der Grund, warum es wirkt.
Theorie und Praxis
Wir arbeiten psychologisch und wissenschaftlich fundiert – und wir waren selbst in den Situationen, über die wir sprechen. Beides zusammen ist selten. Die meisten in diesem Feld haben entweder die Ausbildung oder die Erfahrung.
Werkzeuge
Wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel. Wir sind keiner Schule verpflichtet. Je nach Befund arbeiten wir mit Verfahren aus dem systemischen Coaching, aus der kognitiven Verhaltenstherapie und mit der Arbeit an den Mustern, die hinter der Leistung liegen. Mentale Techniken sind Teil davon – als Werkzeug, nicht als Programm.
Diagnostik und Messung
Am Anfang steht eine Eingangsdiagnostik über mehrere Dimensionen, mit einem von uns entwickelten Verfahren. Danach ist in Zahlen sichtbar, wo Sie stark sind und wo Potenzial liegt. Was wir darüber hinaus messen, steht erst nach dieser Diagnostik fest.
Was wir nicht tun
Psychotherapie. Das Institut für individuelle Hochleistungspsychologie behandelt keine psychischen Erkrankungen. Zeigt sich im Verlauf therapeutischer oder ärztlicher Bedarf, sagen wir das und vermitteln weiter.
Was mentale Arbeit leisten kann
Kurzfristig, im Wettkampf: abrufen, was da ist. Es gibt den Trainingsweltmeister, der unter der Woche der Beste auf dem Platz ist und am Spieltag die PS nicht auf die Straße bringt. Ihm fehlt nichts an Können. Er kommt im entscheidenden Moment nicht an sein Können heran. Das lässt sich vergleichsweise schnell ändern – oft wird daraus sogar etwas mehr, weil Anspannung dann nicht mehr bremst, sondern trägt.
Langfristig, im Training: die Obergrenze verschieben. Und es gibt das ewige Talent, das nicht am Talent scheitert, sondern daran, es in Arbeit zu übersetzen. Wer härter und klüger trainiert als der neben ihm, ist nach Monaten körperlich ein anderer. Das dauert, und es ist der Teil, der wirklich etwas verschiebt.
Aus einem Zweitligaspieler wird über Nacht kein Nationalspieler. Aber er entwickelt sich schneller als der, der denselben Körper hat und den Kopf nicht trainiert.
Ein Athlet sagte in der ersten Sitzung, er müsse im Wettkampf abliefern. Wir sind bei diesem Wort stehen geblieben. Dahinter lag eine Annahme, die er nie ausgesprochen hatte: Wer Spaß hat, nimmt die Sache nicht ernst. Also hatte er sich den Spaß verboten, um ernsthaft zu bleiben – und das Müssen war zugleich seine Absicherung, denn wer sich zwingt, kann im Misserfolg wenigstens sagen, er habe alles gegeben.
An dieser Annahme haben wir Monate gearbeitet, nicht an einer Technik. Erst als sie aufgelöst war, hat sich etwas bewegt. Wir arbeiten inzwischen seit fünf Jahren zusammen.
03 / Gründer
Julian Fornoff
- M.Sc. und B.Sc. Psychologie, Universität Mannheim
- Ehemaliger Leichtathlet im Nationalkader, 100 Meter
- Mehrere Jahre Bain & Company
- CEO und CMO in Venture‑Capital‑finanzierten Startups
- Seit 2019 psychologische Begleitung von Spitzensportlern und Führungskräften
Ich kenne beide Formen von Hochleistung von innen: die, in der sich Monate an Arbeit in zehn Sekunden entscheiden, und die, in der man über Jahre hundert Stunden pro Woche liefert. Meine Bestzeiten bin ich bei Meisterschaften gelaufen, nicht im Training.
Was mich interessiert, ist die andere Seite davon. Mit 23, vier Jahre nach dem Wiedereinstieg in den Fußball, bot mir ein Trainer den Kontakt in die 3. Liga an. Ich habe es mir nicht erlaubt – ich war 23 und studierte Psychologie, das war nicht der Weg. Ich bin nicht gescheitert. Ich bin gar nicht erst angetreten. Heute, wenn ich die Laufbahnen meiner Klienten sehe, weiß ich, dass es gegangen wäre.
Der Körper erreicht nur, was der Kopf für möglich hält.
04 / Zusammenarbeit
Zusammenarbeit
- Erstgespräch, 30 Minuten, kostenfrei. Wir klären, woran Sie arbeiten wollen – an einer konkreten Situation oder an einem Knoten, den Sie noch nicht benennen können. Und ob wir zusammenpassen.
- Eingangsdiagnostik. Online auszufüllen, Auswertung schriftlich und im Gespräch.
- Laufende Arbeit. In der Regel zwei Sitzungen im Monat, auf Wunsch wöchentlich. Virtuell oder persönlich, auf Deutsch oder Englisch. Dazu Erreichbarkeit zwischen den Terminen.
- Implementierung. Was wir erarbeiten, geht in den Alltag über – in Routinen vor dem Spiel, vor dem Termin, am Morgen. Das ist der Teil, der bleibt.
Was danach anders ist
Sie können benennen, worum es geht. Aus „in bestimmten Situationen geht es mir immer so“ wird ein Thema, das Sie selbst präzise beschreiben können. Und Sie haben Routinen, die tragen – zugeschnitten auf das, was wir gefunden haben, nicht allgemeine Techniken. Beides zusammen hebt das Minimum. Darum geht es.
Vertraulichkeit
Unser Auftraggeber ist immer der Klient – auch dann, wenn Verein, Beratung oder Unternehmen die Rechnung übernehmen. Zahlende Dritte erhalten keine Inhalte, keine Einschätzungen, keine Rückmeldungen. Diese Regel ist Bestandteil jeder Vereinbarung und nicht verhandelbar.
Mit wem wir arbeiten
Nach den ersten drei Terminen entscheiden beide Seiten, ob es passt. Danach arbeiten wir verbindlich, weil das, woran wir arbeiten, nicht auf halbem Weg stehen bleiben sollte.
Und wir arbeiten mit Menschen, die etwas verändern wollen. Etwas muss drücken – auch wenn es noch nicht benennbar ist. Ein fertiges Problem braucht es nicht, aber den Willen, etwas zu bewegen. Wer einen Coach möchte, weil man heute einen Coach hat, ist bei uns falsch.
Wir nehmen eine begrenzte Zahl von Klienten an.
05 / Kontakt
Kontakt
Ein erstes Gespräch dauert 30 Minuten und ist unverbindlich. Schreiben Sie uns kurz, worum es geht.
kontakt@ihp-institut.de
Berlin · Deutsch und Englisch